Verstehen

Wissen Sie, was passiert, wenn System X morgen ausfällt?

Wir verbinden Geschäftsprozesse mit den Anwendungen, Systemen und technischen Komponenten, auf denen sie beruhen. So wird sichtbar, welche Ausfälle geschäftskritisch sind und wo Modernisierungs-, Risiko- oder Investitionsentscheidungen ansetzen müssen.

  • Abhängigkeiten sichtbar machen
  • Kritikalität bewerten
  • Business Impact
  • Entscheidungsgrundlage

ca. 45 Minuten · unverbindlich

Ausgangslage

Prozesse und Systeme sind bekannt. Die Verbindung dazwischen oft nicht.

Viele Unternehmen kennen ihre Prozesse und ihre Systeme. Was häufig fehlt, ist die belastbare Verbindung zwischen beiden. Dadurch bleiben Kritikalität, Ausfallfolgen, Modernisierungsabhängigkeiten und Investitionsprioritäten teilweise auf Annahmen angewiesen.

EA-Perspektive

Architektur wird dann wertvoll, wenn sie Entscheidungen verbessert.

01

Getrennte Dokumen­tation

Prozesslandkarten und Systemdokumentation existieren, aber in verschiedenen Händen, Werkzeugen und Detailtiefen.

02

Kritikalität ohne Grundlage

Die Kritikalität von Systemen wurde historisch festgelegt oder subjektiv bewertet – nicht aus den tatsächlichen Abhängigkeiten abgeleitet.

03

Entschei­dungen auf Annahmen

Business Continuity, Modernisierung und Investitionen brauchen belastbare Abhängigkeiten. Fehlen sie, wird geschätzt statt entschieden.

Leistungen & Einstiege

Vom Mapping zur Entscheidung.

Wir beginnen bei der wichtigsten anstehenden Entscheidung und bauen das Modell so weit aus, wie diese Entscheidung es erfordert.

01

Process & System Dependency Mapping

Geschäfts-, Teil- und technische Prozesse erfassen und mit Anwendungen, Systemen und Komponenten verbinden.

02

Business Impact & Criticality Model

Ausfallfolgen und Kritikalität aus den tatsächlichen Abhängigkeiten ableiten statt aus Annahmen.

03

Application & Technology Portfolio

Anwendungs- und Technologielandschaft nach Business-Relevanz, Risiko und Lebenszyklus bewerten.

04

Transformation Dependency Mapping

Sichtbar machen, welche Vorhaben dieselben Systeme und Prozesse betreffen und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten.

05

Architecture Governance

Rollen, Regeln und Entscheidungswege, damit das Modell nach Projektende aktuell bleibt.

Vorgehen

Abhängigkeiten vor Annahmen.

01

Verstehen

Kritische Geschäftsprozesse, Systeme und technische Abhängigkeiten im erforderlichen Umfang erfassen.

02

Verbinden

Prozess-, Anwendungs- und Technologieebene in ein gemeinsames Modell überführen.

03

Bewerten

Kritikalität, Single Points of Failure und Informationslücken aus den tatsächlichen Abhängigkeiten ableiten.

04

Entscheiden

Handlungsfelder und Prioritäten für Risiko, Resilienz, Modernisierung und Investitionen ableiten.

digopex Impact Model · Dependencies

Jede Abhängigkeit wirkt auf Business Impact, Kritikalität, Technik und Veränderung.

Deshalb bewerten wir Systeme danach, welche Prozesse an ihnen hängen und welche Entscheidungen sich daraus ableiten.

Business Impact × Kritikalität × Technische Abhängigkeit × Veränderungsbedarf

Abhängigkeit
  • 01

    Business Impact

    Welche Geschäftsprozesse sind betroffen, wenn ein System oder eine Komponente ausfällt?

  • 02

    Kritikalität

    Wie kritisch ist ein System tatsächlich – gemessen an den Prozessen, die davon abhängen?

  • 03

    Technische Abhängigkeit

    Welche Anwendungen, Schnittstellen und Komponenten tragen den Prozess, und wo liegen Single Points of Failure?

  • 04

    Veränderungsbedarf

    Welche Modernisierungen, Konsolidierungen oder Resilienzmaßnahmen leiten sich daraus ab?

Eine Landkarte statt vieler Annahmen.

Wer Abhängigkeiten nur aus einer Perspektive betrachtet, unterschätzt die Folgen eines Ausfalls oder investiert an der falschen Stelle. Das Modell bringt Fachbereich, IT und OT auf dieselbe Grundlage.

Ergebnisse

Was am Ende vorliegt.

  • Prozesshierarchie
  • Process-to-System Mapping
  • System- und Komponentenabhängigkeiten
  • Criticality & Impact View
  • Informationslücken
  • Priorisierte Handlungsfelder
  • Roadmap bzw. nächste Schritte
Wirkung

Aus unserer Projektarbeit.

In einem laufenden digopex-Projekt werden Geschäfts-, Teil- und technische Prozesse mit Systemen und Komponenten verknüpft. Schon heute priorisiert die OT-Abteilung ihre Maßnahmen auf dieser Grundlage – Betrieb, Security, Governance, IT und Applikationen gemeinsam mit der Abteilungsleitung.

Warum digopex

Warum unsere Landkarten genutzt werden.

01 / 03

Von der Anlage bis zum Geschäftsprozess

Wir kennen beide Enden der Kette – Steuerungen, Netzwerke und Systeme genauso wie Prozesse und Organisation.

02 / 03

Ein Modell, mit dem weitergearbeitet wird

Das Ergebnis ist ein nutzbares Abhängigkeitsmodell, das Fachbereich, IT, OT und Security für ihre nächsten Entscheidungen verwenden.

03 / 03

Brücke zu Resilienz und Modernisierung

Die Abhängigkeitslandkarte zeigt, was kritisch ist und was zuerst modernisiert werden sollte.

Selbstcheck

Ein Abhängigkeitsmodell lohnt sich, wenn …

Treffen mehrere Punkte zu, ist ein Erstgespräch sinnvoll.

  • Business Continuity oder Resilienz – etwa für NIS2 oder RKEG – braucht belastbare technische Abhängigkeiten.
  • Das Application- und Technology-Portfolio soll konsolidiert werden.
  • Große Transformationen beeinflussen dieselben Systeme und Prozesse.
  • Legacy-Systeme müssen nach Business-Relevanz priorisiert werden.
  • M&A, Reorganisation oder Standortintegration erhöhen die Komplexität.
Nächster Schritt

Machen wir kritische Abhängigkeiten sichtbar.

Im Erstgespräch bestimmen wir die relevanten Prozesse und Systeme, die anstehende Entscheidung und den sinnvollsten Einstieg.

ca. 45 Minuten · unverbindlich